May 11, 2008

Long time no see!

Good Morning Beliiiiiiize!
Die Redaktion entschuldigt sich an dieser Stelle erst einmal für die lange Funkstille – unser Belize-Journalist war für mehrere Tage verschollen. Wir nehmen an, dass er wegen niederen Arbeitsverhältnissen für eine Lohnerhöhung streikte.
Wir konnten ihn aber davon überzeugen, sein Amt wieder aufzunehmen.

Hier also die verspäteten News aus Hopkins und Umgebung:

Amon W. Güthoff feierte letzte Woche sein 5-monatiges Dasein. Es können dramatische Bewegungsfortschritte verbucht werden: Während es zu früheren Zeiten möglich war, ihn zum Nickerchen auf dem elterlichen Bett zurückzulassen, sollte dies nun nicht mehr stattfinden. Rolle links, Rolle rechts alles kein Problem mehr und der Rand des Bettes ist bedrückend nahe. Allerdings zeigen die morgentlichen Krabbelstunden, dass rollen derzeit noch sehr viel effizienter ist.
Auch in der Nahrungsaufnahme beweist Blue Steel Entwicklungswillen. Mamas Brust wird nur noch selten zu Rat gezogen, zerquetschte Birnen, Bananen, Papayas und Möhren sind wohl doch ein größerer Anreiz und auch das „Rice Cereal“ schmeckt viel besser. Sobald das Löffelchen in sein Blickfeld gelangt, steht die Futterluke weit offen, begleitet von Tönen, die wahrscheinlich zum Ausdruck bringen sollen, dass das alles viel zu lange dauert...


Das neue Haus ist verputzt und der Bauleiter wartet immernoch auf Holz fürs Dach. Heiligen Versprechungen zufolge ist die Lieferung für diese Woche geplant. Dies kann aber offensichtlich nur mit täglichen Anrufen erreicht werden : „bekomm ich jetzt nun meine Bretter odda was ?!?“
Nach Erfahrung fängt es Anfang Juni an zu regnen – bis dahin sollte die Kiste wasserdicht sein.

Und nun die Schlagzeilen des Monats

Swingschief wieder in Einzelteilen

Passend zum zweijährigen Bestehen der Belize-Güthoff-Ehe hatte Sailor Steve eine Segeltour nach Southwater Caye, wo sich P. & O. mit der Swingschief einklinkten.
Im Dreierkonvoy gings gen Osten über den Horizont. Eine wunderschöne Fahrt bei bestem Wetter und Winden, die Aussicht auf eine romantische Nacht auf dem Boot unter Sternen verbreitete Urlaubslaune, als ungefähr zwei Kilometer vor dem Ziel ein BAAAANG die windig-freudige Athmosphere zerriss. Kurze Zeit später lag das Segel im Wasser. Nach Inspektion zeigte sich, dass die Querstrebe unterm Mast gebrochen war. So drifteten P. & O. auf zwei Pantoons, die lediglich durch das Trampolin verbunden blieben. Paddelversuche blieben erfolglos, da die Pantoons alles andere als gerade standen und so eine Bewegung in gezielter Richtung unmöglich machten.
Mit traurigen Blicken auf das Wrack unter ihnen harrten die beiden aus, bis Levi (von Steve als Gepäck- und Begleitboot angeheuert) fündig wurde und die Unglücklichen zur Insel schleppte.

Der Manager des Hotels auf Southwater Caye bekundete sein Mitgefühl und spendierte ein Zimmer für die Nacht.

Schuldig oder nicht schuldig – das ist hier keine Frage

Sir Edward fuhr am Freitag für ein paar Klempnerartikel nach Dangriga. Noch Lebensmittel geshopped und ne Rechnung bezahlt, war er dabei den Heimweg anzutreten, als ein Mann mitte 20 auf ihn zu kam:
„Hey Ed, wassup – you goin´ to Hopkins?“
- “Hey dude, long time no see, ya I´m going home.”
“Can you give me a ride?”
- “Sure, hop in!”

Gesagt getan, und los gings, bis ungefähr zum Ortsausgang, da kam nämlich die Polizei und stoppte das Auto. Zielsicher griffen die Beamten nach dem Rucksack des Passagiers und fanden dort ein halbes Pfund Mary J.
Dieser Sachverhalt ließ kein Fenster zur Diskussion und bevor Sir Ed überhaupt aufnehmen konnte, was hier geschah, saß er auf dem Betonboden einer 2x3m Zelle, in einer Ecke ein Mann in Boxershorts, in einer anderen Ecke ein Eimer voll gelber Flüssigkeit.

Nach ca. 4 Stunden dieses Alptraums inklusive verbaler Vergewaltigung seitens der Polizeibeamten mit Ankündigung von 3 Jahren in Hattieville Prison und dessen Nachteilen wenn man älter ist und sich nicht wehren kann, wurde er in Handschellen quer durch die Stadt zum Gerichtsgebäude geführt, wo er wegen „Drug Trafficking“ angeklagt war.
Hier traf er wieder auf seinen gelobten Passagier, der sich zum Glück an dieser Stelle schuldig bekannte und dem Richter klarmachte, dass Ed ihn nur aufgesammelt hatte. Ed erzählte seine Story und konnte den Oberen damit überzeugen, so wurde er freigesprochen, musste allerdings noch sehr darum kämpfen, sein Auto zurückzubekommen, das die Polizeibeamten beschlagnahmt und schon auf den Gebrauchtwagenmarkt gestellt hatten.
Als er zum Papiere unterschreiben in der Polizeistation noch einmal auf den Teufel des Tages stieß, meinte dieser : „so ich hab dir vorm Richter geholfen, jetzt bist du dran“
Ed schüttelte nur den Kopf und machte, dass er davon kam...

Und die Moral von der Geschicht – traue keinem Anhalter nicht – schade!


Zum Spocht

Kiteboarding
Bei einer zwei Stunden Session bei rund 20km/h Wind mit geborgtem Drachen & Brett zeigte Oli G. seinem Lehrer, dass er wettkampfbereit ist. Zusammen flogen sie übers Wasser und fühlten sich für kurze Zeit als The Kings of Hopkins Bay.
Persönliche Ausrüstung für den WindsChief ist unterwegs, er sagt er zähle die Stunden bis dahin...

Golf
Nach den Teilerfolgen beim letzten Turnier sank Tiger OG zur Durchschnittsform zurück und schoss die Bälle meist überall hin, nur nicht Richtung Loch. Das Ergebnis von 57 Schlägen wurde als befriedigend aber verbesserungswürdig bewertet. Mr. Lucky gab in diesem Mai-Turnier sein Golf-Debüt und rettete OG vor dem letzten Platz.
Bei einer Neun-Eisen-Session auf dem Fußballplatz in Hopkins kam dem Tiger die Erleuchtung und er fing an, die Bälle wirklich dahinzuschießen, wo er wollte. Es bleibt also Hoffnung und die Tage bis zum nächsten Turnier sind gezählt.

Neue Sparte: Survival – Man vs. Wild

Eine wichtige Lektion zum Thema Überlebenstraining ist

„Stuhlgang in der Wildnis“

Punkt 1 -mitten im Wald
...wurde von Brodda mogreens schon ganz gut dargelegt, der zum Thema mal-eben-in-den-Wald-gehen sagt:
„bevor man in den Wald kackt, besser erstmal pissen gehn, sonst steht man ganz schön dämlich da.“

Punkt 2 - Ausscheidungen auf hoher See

Wenn das Boot überbevölkert ist und ins Wasser zu springen der einzige Ausweg, ein bisschen Privatsphäre zu finden, sollte diese Aktion nach Möglichkeit ohne oder nur mit eng anliegender Oberkörperbekleidung stattfinden, da das gute Zeug schwimmt – nach oben! Da kann man dann auch ganz schön beschissen dastehen – ähm -schwimmen...


Das Wetter

Es bleibt saisonbedingt warm; die Klimaanlage im Internetraum ist auf 30°C eingestellt und läuft sich nen Wolf. Kühlschränke und Eismaschine laufen ebenfalls auf Hochtouren, um die Gemüter mit erfrischenden Flüssigkeiten abzukühlen.
Es sind keine Wolken in Sicht, die Erleichterung schaffen könnten. Man hofft auf steife Nachmittagsbrisen...


IRIE!

ein Amon in action video zum runterladen:
amon3.wmv (4MB)

Posted by Windschief at May 11, 2008 08:23 PM
Comments

alter, alter, wat is mit der swingchief? da hab ick doch neulich noch draußen dran jehangen...und wenn die mich aushält...komisch???

Posted by: MusicT at May 15, 2008 10:04 PM

na jeil. bis auf den hitchhiker.

Posted by: mogreens at May 12, 2008 05:56 PM
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