Superschnelle Festplatte - wie gehts das?

Jeder Administrator träumt von noch schnelleren Zugriffzeiten bei Festplatten. Gute Prozessoren, viel Arbeitsspeicher und speicherbewusste Software tun ihr Bestes um einen die Arbeit zu erleichtern. Nur die leidige und “lahme” Festplatte sorgt immer wieder für Wartezeiten und Performanceeinbußen.

Die Lösung: wie benutzen einfach ein wenig RAM für unsere Daten. Nachteil: Strom weg, Daten weg!

h-1.jpgDas Unternehmen Gigabyte, bekannt für ihre qualitativ hochwertigen Motherboards, entwickelten 2005 eine gute Alternative zu sog. Solid State Disks (z.B. RamDisk als Teil des Arbeitsspeichers).

Das Produkt nennt sich i-Ram und besteht aus einer PCI-2.2-Steckkarte mit vier DDR-RAM-Slots, Controller, Akku und SATA-Anschluss. Das Prinzip ist denkbar einfach.

1_b.jpgEs werden bis zu vier DDR Ram Riegel auf die PCI Karte gesteckt. Damit ergibt sich eine max. theoretische Speicherkapazität von 8 GB, rein vom Preis für DDR Module sind 4 x 1GB eher realistischer :)

Durch den Anschluss an einen vorhandenen SATA-Anschluss des Mainboards kann das Modul nun angesprochen werden (wie eine richtige Festplatte). Der Akku sorgt für die Datensicherheit auf den Modul bei Stromausfall oder ähnlichen Situationen. Er soll bis zu 16 Stunden überbrücken können. Danach sind die Daten aber auch WEG. Und mit WEG meine ich auch WEG. Keine Spannung bedeutet keine Daten. Im normalen Betrieb holt sich das Modul seinen Strom von einem freien 5Volt PCI-2.2-Slot. Achtung: nicht alle Boards haben solche Slots mit dabei.

Durch die SATA-Spezifikation ist die Transferrate der Module auf knapp 130 MB/sekunde beschränkt, aber die Zugriffszeit steigt rasend in die Höhe. Das Hardware Portal THG hat in seinen Benchmarks Zeiten von 0,05 Millisekunden gemessen. Der Wahnsinn…

Mir schwebt dort ein Einsatz im Datenbankbereich vor. Jeweils Webserver und Datenbankserver auf einem Modul (beim Webserver würden 512 MB ausreichen, bei der Datenbank 4 GB). Dadurch wird die Performance noch mehr verbessert. Andere Anwendungsbereiche wären z.B. das betreiben von Auslagerungs- bzw. temporäre Daten auf dem Modul.

Bei der Installation von ganzen Anwendungen bzw. Betriebssystemen auf das Modul stößt man bald an die Grenzen des verfügbaren Speichers. Denn 4GB bzw. max. 8GB sind nicht die Welt wenn man bedenkt, dass normale Festplatten von heute meist über 200GB Speicherkapazität haben.

Am Ende noch ein kleines Rechenbeispiel: die Module gibt es derzeit bei Ebay für knapp 145 Euro inkl. Versand. Einen 1GB Riegel DDR 266 RAM bekommt man gebraucht auch schon für knapp 70 Euro, neu kostet er um die 125 Euro. Also gehen wir mal von gebrauchter Ware aus dann benötigen wir knapp 250 Euro für vier Stück.

Das macht dann ca. 400 Euro für eine superschnelle “Festplatte” bestehend aus dem i-Ram Modul von Gigabyte und 4GB DDR RAM Speicher. Für den Preis bekommt man locker 1 TeraByte SATA-2 Speichermedien, deshalb ist die i-Ram Lösung für den Einsatz im Privatbereich, wo es meist um die reine größe des Speichers geht, eher nicht geeignet. Für professionelle Anwendungen im Datenbank bereich ist diese Lösung aber nur zu empfehlen.

Hier noch ein paar Videos und andere Infos:

- Youtube - Win 2000 i-Ram Start
- Youtube - Win XP i-Ram Start
- THG Hardware Artikel zum Thema i-Ram
- i-Ram Erfahrungen mit Windows 98 bei Kaltmacher.de
- Gigabyte Website zu i-Ram
- Kurzreview bei Cluboc.net

Der neue Mini Cooper S

Hier ein paar selbgeknippste Bilder aus der BMW Niederlassung Berlin vom neuen Mini Cooper S :) Ich hoffe man erkennt was :

Und der ist auch nicht schlecht *g* - ich sach nen 6er ;)

Ein Gebet für die Gestressten!

garfield.PNG“Herr gib mir die Kraft, Dinge zu akzeptieren,
die ich nicht ändern kann, den Mut Dinge zu ändern,
die ich nicht akzeptieren kann und einen Weg,
die Körper derer verschwinden zu lassen,
die ich heute umbringen musste,
weil sie mich nervten.

Herr hilf mir aufzupassen, auf wessen Füße ich heute trete,
da sie eventuell zu dem Hintern gehören könnten,
in den ich möglicherweise morgen reinkriechen muss.

Hilf mir, bei der Arbeit immer 100% zu geben …

12% am Montag
23% am Dienstag
40% am Mittwoch
20% am Donnerstag
5% am Freitag

Und wenn ich mal einen richtig schlechten Tag habe,
und es scheint als wolle mich jeder anmachen,
dann hilf mir nicht zu vergessen,
dass es 42 Muskeln braucht um ein verärgertes Gesicht zu machen,
jedoch nur ganz 4 um meinen Mittelfinger auszustrecken,
und ihnen zu sagen, wo sie´s hinstecken können.”

In diesem Sinne: ich heisse mich selber “WILLKOMMEN ZURÜCK” in der Blogosphäre! *grins*

Ein paar Tage werde ich noch brauchen, um das Schlamassel des unerwünschten Junks wieder zu reparieren… aber dann wird alles wieder so wie früher :) Hoffentlich!

PDFCreator - tolles Tool ;)

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Heute möchte ich Euch ein kleines GPL-Tool vorstellen, was mir schon seit einiger Zeit sehr gute Dienste leistet. Der PDFCreator von Philip Chinery und Frank Heindörfer. Das OpenSource Programm für Windows kann aus jeder beliebigen Anwendung PDF (Portable Document Format) Dokumente erstellen. Möglich ist dies, da das Tool einen virtuellen Druckertreiber auf das System installiert. Also egal ob Officeanwendungen oder Webbrowser… alle Programme, die auch normal “drucken” können, haben die Möglichkeit, PDF Dokumente zu erstellen. Und das auch noch mit einer hervorragenden Qualität.

Das besonders Gute daran ist auch noch Folgenes: jeder kennt die interaktiven PDF-Docs aus dem Internet, wo einem der Adobe Reader erzählt, dass er die Formulareingaben nicht speichern und das Dokument nur ausgedruck werden kann (z.B. Online-Anträge von Telefongesellschaften). Mit dem PDFCreator kein Problem: dann “drucken” wir das Dokument einfach :) Und schon ist es archiviert. Genial !

Die aktuelle und auch sehr stabile Version 0.92 findet Ihr bei sourceforge, mehr Infos auf der offziellen Website.

- PDFforge - Entwicklerseite
- Wikipedia zu PDF

Kleiner Tip: wer das freie Bürosoftwarepaket OpenOffice benutzt, kann auch da schon jedes Dokument als PDF speichern. Und das schon von Hause aus… :)

Ach Mensch Google…

fragezeichen.PNG

Was macht den dieser Eintrag in der Google-News-Suche nach dem Wort “hisbollah” ??? :)

Klick aufs Bild…

Was geht in Seehof?

Hallo alle zusammen… ich möchte aus aktuellen Anlass mal ein neues kleines Projekt hier im Blog eröffnen. Ziel ist es meinen vorhandenen DSL Anschluss der T-Com mit 1024 kbits Downstream auf ein höeres Niveau von mindestens 6 Mbit zu bringen. Über die Erfahren werde ich Euch an dieser Stelle die nächsten Tage und Wochen auf den Laufenden halten.

Aktuelle Situation: derzeit bin ich “stolzer” Nutzer eines normale T-Net (analogen) Telefonanschluss mit DSL (1024 kbits) und der DSL flat. Da sich meine Gewohnheiten im World Wide Web doch sehr geändert haben, ist diese Geschwindigkeit nicht mehr ausreichend :)

Der Wunsch wäre ein Downstream von mindestens 6 Mbits und den dazugehörigen 512 kbits Upstream. Erster Anlaufpunkt waren die DSL-Verfügbarkeitschecks auf den Websites diverser Internetanbieter. Durch ein wenig Rechersche ist eines klar. DSL Angebote hier in Teltow Seehof sind derzeit nur von der Tcom (ist ja klar) und von Arcor (seit Mai 2006) verfügbar. Internet über das Kabel Netz kommen für mich nicht in Frage.

Gehen wir mal als Erstes auf den Check der Tcom ein:

Sehr verwirrend auf jeden Fall. Es exitieren sage und schreibe drei verschiedene DSL-Checks in den Weiten der Websites der Tcom und deren Tochterunternehmen. Zwei davon bei Tcom selbst und einer bei T-Online. Der Check bei T-Online brachte folgenes Erbgebnis:

“DSL ist für Sie am Telefonanschluss 03328 - XXXXXX nur eingeschränkt verfügbar! DSL 2000, DSL 6000 und DSL 1000 stehen zur Verfügung.”

Da geht es schon mal los… eingeschränkt? Was ist den bei DSL 6000 eingeschränkt? Nun gut. Nehmen wir das mal so hin.

DSL Check Nummer 1 bei der Tcom brachte da schon genauere Aussagen:

“T-DSL 6000 Upgrade (mit bis zu 3072 kbit/s)”

Aja… deshalb eingeschränkt. Die Telekom kann mir laut Check nur ein DSL 3000 Anschluss liefern, ich müsste aber den DSL 6000er bezahlen. Das ist nicht das was ich mir vorgestellt habe :(

Nach dem DSL Check Nummer 2 der Tcom ist die Verwirrung aber perfekt. Ich muss dazu sagen, dass es sich um einen neuen Check für das ADSL2+ mit bis zu 16 Mbits handelt, dass im Anschlussbereich Teltow ab dem 12.07.2006 angeblich verfügbar sein soll.

Bei Teil 1 des ADSL2+-Checks wird nur die Vorwahl und Durchwahl getestet. Dieser gab eine positive Auskunft für das Anschlussgebiet. Im zweiten Schritt erfolgt eine genauere Prüfung anhand der Kundennummer, die ich bei Tcom ja schon besitze. Nach dieser Prüfung gelangte ich automatisch auf die Bestellseite, wo ich ohne weiteres den DSL 16000er Anschluss hätte bestellen können, ohne Hinweise auf geg. Einschränkungen in der Anschlussgeschwindigkeit.

Heute Abend wir bei der TCOM mal das Telefon klingeln und ich werde neu

Captain Jack is back!

teltow_diana_kino.jpgDie denkmalgeschüzte “Kulturscheune”, wie das Diana Kino in Teltow auch liebevoll genannt wurde, öffnete Anfang Juli nach einem Jahr Pause wieder die Pforten für das Publikum. Der neue Betreiber, die Berliner Firma KINOTREND Filmtheater, Gastronomie & Unterhaltungs GmbH unter Vorsitz des Geschäftsführers Peter Wagner, hatte einiges an Renovierungsarbeiten zu erledigen, bevor der erste Film über die Leinwand des 1936 erbauten Hauses flimmern konnte.

Wir nahmen die Wiederöffnung zum Anlass gleich zwei Filme an einem Abend uns anzuschauen und besuchten gestern Abend die lange Kinonacht mit beiden Teilen von “Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik”.
Das nicht ganz ausverkaufte Kino in der Potsdamer Straße in Teltow hat seinen scharm immer noch nicht verloren. Es macht einfach Spaß mal wieder in nem kleinen Saal zu sitzen, der maximal um die 320 Leute fassen soll.

Aber wie immer gab es trotz der lockeren und ruhigen Atmosphäre auch hier und da kleine Kritikpunkte: die Kartenbestellung war nicht so gut organisiert, so das es passieren konnte, dass man bei dem zweiten Film auf anderen Plätzen saß als wie beim Ersten. Das sorgte natürlich für ein wenig Verwirrung auf den “Rängen” und brachte den schwitzenen (ja, es war sehr warm) Kinobesucher doch etwas durcheinander. Das zweite Problem war eine kleine Panne, die sich gut zur Hälfte des zweiten Films einschlich: ein Filmriss ;) wir kann keiner erzählen, dass die Unterbrechung eine gewollte Pause darstellen sollte… zu abrubt kam das Aus und wir saßen alle aufeinmal komplett im Dunkeln. Nach knapp 10 Minuten und einer Zigarette war das Dilemma aber wieder beseitigt und der Filmgenuss konnte bis halb vier Uhr nachts weitergehen.

fluch_der_karibik_2.jpgAber nun zu den Filmen. Über den ersten Teil von “Fluch der Karibik” braucht man nichts mehr zu sagen… nur: Klasse! ;)

Viel interessanter war es den zweiten Teil (Pirates of the Caribbean: Dead Man’s Chest) zu begutachten. Man hörte vorher viele unterschiedliche Kritiken über den Film und ich war gespannt was mich erwartete. Als erstes ist zu sagen, es waren wieder alle mit dabei: Johnny Depp als Captain (!!!) Jack Sparrow, Orlando Bloom als Will Turner, Jack Davenport als (Ex-)Kommodore Norrington und natürlich Keira Knightley als “Püppchen” Elizabeth Swann. Selbst Captain Barbossa (Geoffrey Rush) bekommt man noch zu sehen (aber ich will nicht zu viel verraten). Als neue Gesichter u.a. mit im Stab dabei sind Stellan Skarsgård als “Stiefelriemen Will sein Vater” Bill und “der Böse” Captain Davy Jones (Bill Nighy), obwohl man sagen muss, dass die Figur 100% computeranimiert ist.

Sicher ist sicher…

router.png

…dachte sich die Deutsche Telekom. Diese lieferte nämlich einer Bestandskundin, die einfach nur DSL hat auf Ihren bestehenden ISDN-Anschluss draufschalten lassen, sage und schreibe 552 Router des Modells Speedport 501 (Golem berichtet)

Die Kundin wird bestimmt nicht schlecht geschaut haben, als auf einmal ein LKW mit einer Palette voll mit T-Com-Hardware vor Ihrer Haustür stand :) Der Fehler soll wohl ein falsch ausgefülltes Antrags-Formular gewesen sein!

Und die Telekom erzählt immer von Lieferengpässen der Hardware… ja ne, iss klar! ;)

7 Gründe warum MANN Golf spielen sollte…


Sport ist Mord! :) Aber an einige Sachen könnte man sich gewöhnen…


Die Zeit…

“Die Zeit ist zu kostbar, um sie mit falschen Dingen zu verschwenden.” So sagte das einst schon Heinz Rühmann… und er hatte recht!

Nun ist aber die Frage: was gehört denn zu den falschen Dingen? Schlafen? Sex? Reden? Arbeiten? Wie dem auch sei, ich habe der”zeit” nicht viel Frei”zeit” bzw. “Zeit” für viele andere Dinge ausserhalb meiner Arbeit! Das erklärt auch die der”zeit”ige Blog-Misäre, die sich im stahlwalz.werker niederschlägt und mir innerlich doch ein wenig aufstöst. Aber es wird eine “Zeit” kommen, wo sich verlorene Internetsurfer wieder auf meine Seiten verirren und den ein oder anderen Artikel über dies und jenes, und vielleicht auch mal wieder über die “Zeit”, begutachten können.

Ich für meinen Teil wollte damit einfach nur mal ausdrücken, dass es mich noch gibt, mir es auch ganz gut geht und ich alle Leute grüße, die genau so wenig “Zeit” haben wie ich :)

…aber ganz so stimmt es ja auch nicht… das Foto oben ist entstanden, als ich mal “Zeit” hatte :)