Der Tux und der Amilo - ein gutes Team?

tux-armor-logo.jpgNach einigen Stunden hin und her möchte ich Euch die aktuelle Lage des Projektes “Ubuntu auf Amilo A” Nahe legen:

Nach dem einige Probleme nach Installation auch nach Versuchen der Fehlerbeseitigung immer noch auftraten entschloss ich mich, einen neues Kernel zu bauen. Ich entschied mich für die Version 2.6.11, da sich in diesem Build u.a. schon ein Patch für mein ALPS-Touchpad integriert ist.

Wie auch immmer… jedenfalls klappte der Download der Sources über apt-get, die Konfiguration mit menuconfig und das Kompilieren direkt als DEB-Packet ohne große Probleme. Das lag hauptsächlich auch an der guten englischen Hilfe im Konfigurationsprogramm. Es wurden nur Gerätetreiber intergriert, die auch wirklich benötigt werden. (eine gute Anleitung findet man im UbuntuUsers-Wiki)

Die Vorteile nach dem 30minütigen Kompilieren liegen klar auf der Hand:

- der Kernel wurde abgespeckt. Das neue Bootimage hat eine größe von 2,2 MB. Der alte Kernel schlug mit 5,3 MB (vmlinuz + initrd_img) zu Buche.
- ich konnte auf das initrd-Image verzichten, da ich alle Gerätetreiber (CD-ROM, HD usw.) die ich zum booten brauche direkt in den Kernel integriert habe. Wichtig ist hier bei, das man die Treiber als BUILD-IN konfiguriert und NICHT als Modul. Diese Prozedur habe ich für fast (!) alle Treiber angewendet (Maus, Tastatur, WLAN, Firewire). Also stehen mir alle Geräte direkt nach dem Booten zur Verfügung und ich muss nicht erst noch Module nachladen… :)
- dadurch das nur noch die Treiber geladen werden, die wir benötigen, dauert das booten bis zum Login-Fenster genau 20 Sekunden. Und das ist schon OK… :)

Das sind nur einige Vorteile die die Leute genießen können, die sich an eine eigene Kernel-Kompilierung wagen. Aber jetzt zu unserem Beispiel des Amilo A 7600.

Durch den neuen Kernel war die Installation der Treiber für das ALPS-Touchpad kein Problem mehr. Zu finden sind die Treiber für Synaptics/ALPS-Touchpads von Peter Osterlund hier. Die Konfiguration läuft über die xorg.config ab. Am Ende meines Eintrags habe ich einen Link zu meiner aktuellen Einstellung. Funktioniert ganz gut, kann aber noch getuned werden :)

Die drei USB 1.1 Anschlüsse werden jetzt auch korrekt erkannt. Getestet wurden Eingabegeräte und USB-Sticks. Eine externe Firewire-Platte von Maxtor wurde auch erfolgreiche mit Lesezugriff als ieee1394-Disk erkannt.

Die PCI-Soundkarte M5451 von ACLink läuft einwandfrei über ALSA. Das Modem von ALI konnte ich nicht testen, wurde aber erkannt. Meine WLAN-Karte von Sitecom mit einem Atmel-Chip läuft jetzt auch ohne Probleme (abgesehen von dem Bug im Netword-Admin Tool im Gnome, das sich ab und zu aufhängt…)

Probleme bereiten derzeit noch manchmal die Grafikkarte IGP 320M von ATI (der Bildschirm hängt sich auf, wenn man zB von einem Textdisplay zu einem grafischen Display wechselt) und das PowerMangament System (Standart Problem).
Für beide Probleme sollen aber schon Lösungen existiren… mal schauen was sich noch machen lässt.

Die Konfiguration des Kernels muss auch noch mal überarbeitet werden. Ich werde um eine Neu-Kompilierung nicht herum kommen, da einige Sachen noch drin sind, die ich nicht brauche (bzw. noch nicht drin sind, zB das OSS).

Hier habe ich noch einige Files für Euch sowie das Kernel-Image zum downloaden… vielleicht kann ja einer was damit anfangen… ich halte Euch auf dem Laufenden :)

- Schuppi’s XORG.CONF
- Schuppi’s Kernel Config
- Schuppi’s Boot-Image (2,2 MB)

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Ohje, das kann ich nicht lesen. Bitte, generiere mir eine