Kaiju Eiga - japanische Trash-Action à la carte

Ich moechte die neue Woche damit beginnen ein altes Kapitel der Filmgeschichte neu aufzuschlagen…

Man erinnere sich doch mal an Namen wie “Mothra”, “Dogora” oder “Battra”. Das alles waren Geschoepfe aus japanischen Science-Fiction/Action Filmen zwischen 1954 und 1995.

toho_01.jpgDie Rede ist natuerlich von Kaiju Eiga, dem japanische Monsterfilm. Der beruehmteste Vertreter dieses Genres ist, wie kann es auch anders sein, “Godzilla”.

In “Die Brut des Teufels” (Mekagojira no Gyakushu - Japan 1975), den lezten Film der erste Godzilla-Reihe in Japan, muss unser liebes Monster mal wieder Japan (und den Rest der Welt) vor dem Untergang retten. Boese Auserirdische haben Mechagodzilla, ein riesiges Robotermonster, wieder auferleben lassen und wollen mit dessen Hilfe die Menschheit zerstoeren. Zu allen Uebel aktiviert ein frustrierter Wissenschaftler, der von der Gesellschaft nicht ernst genommen wurde, seinen riesiegen Titanosaurus, der sich dann auch sofort auf die Seite des Cyborgs stellt. Zusammen kaempfen sie dann gegen Godzilla, der aber beide (wie sollte es auch anders sein) erfolgreich besiegt und am Ende wieder in den Weiten der Meere verschwindet.

toho_02.jpg22 Godzilla-Filme produzierte die japanische Filmfirma Toho, die Mutter des “Kaiju Eiga”, bisher und auch im 21. Jahrhundert sind neue Kinostreifen geplant. Sie verzichtete in ihren Produktionen fast ganz auf 3D- und Special-Effekte und liess viel mehr Miniaturstaedte (meist Tokyo) von in Gummikostuemen gesteckten Schauspielern zerstoeren.

Trash hiess das Zauberwort - witzige Action eingepackt in eine meist doch sehr naive Story. Und trotzdem schaut man sich die Filme mit einer ganz speziellen Spannung an und bemerkt, dass Monsterfilme nicht unbedingt am Computer entstehen muessen.

Hier und da sieht man diese Filme noch im deutschen Free-TV laufen. Wer diese verpasst oder anderweitig nich sehen kann muss auf die gute alte Videothek zurueckgreifen, die hier und da ein paar Klassiker der Zeit auf DVD im Angebot hat.

toho_03.jpgEs ist sehr sehr interessant was die Japaner damals so in Sachen Film auf die Beine gestellt haben. Auch wenn der “Kaiju Eiga” fuer heutige Geschmaeker “alt” und “verbraucht” ausschaut findet man doch hier und da Parralellen zu heutigen Monsterschockern. Und Spass macht es alle mal sich ein weiteres Abenteuer des Japanischen Kult Monsters anzuschauen.

Weitere Infos rund umd Godzilla und “Kaiju Eiga” gibt es auf Mechagodzilla.de, in Barry’s Temple of Godzilla und im Epilog-Filmlexikon.

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