Die Maske des roten Todes

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So, bin mal wieder am bloggen. Nach den letzten Woche voller schweisstreibenen Bewerbungsunterlagen, Fotos und beglaubigten Zeugnisskopien habe ich mir gestern Abend mal wieder ein “kleines Stueck Kuktur” gegoennt.

Das Musiktheaterensembles Imagno der Kreismusikschule “Engelbert Humperdinck” in Kleinmachnow gab sich gestern ab 19 Uhr in der Aula des Weinberg Gymnasiums mit dem Stueck “Die Maske des roten Todes”, frei nach Edgar Allen Poe, die Ehre.

“Ungeachtet der Tatsache, dass eine Krankheit (der Rote Tod, Red Death) die Haelfte der Untertanen dahinrafft, gibt Prince Prospero, der sich auf sein Schloss zurueckgezogen in Sicherheit wiegt, einen pompoesen Maskenball. Waehrend das ausschweifende Fest stattfindet, schlaegt jede volle Stunde eine Uhr, deren Ton auch den Ausgelassensten und Verruecktesten erschreckt. Nach dem Glockenschlag gibt es in der Festgesellschaft jedes Mal erleichtertes Gelaechter.
Endlich schlaegt die Uhr zwoelf, als eine Gestalt in der Maske des Roten Todes erscheint. Die Anwesenheit loest Angst und Schrecken aus. Die erschreckende Gestalt faellt aus Prosperous’ Raumgestaltung heraus und die Maske des Roten Todes erinnert an die Leichen und die Krankheit im Lande… usw

Das Stueck, unter Regie von Juliane Stephan, wurde meineserachtens niedlich aufgefuehrt. Wunderschoene Barockkostueme (voralledem sehr einfallsreich) schmueckten die jungen Schuspieler, die sich in ihrem Stueck die allergroesste Muehen gaben. Die Darstellung der einzelnen Characktere war ausgezeichnit und die Buehnengestalltung (Buehne in der Mitte vom Publikum) markant. (Hier in da mal ein wenig lauter singen, man versteht nichts *g*)

Die Musikalische Leitung uebernahm Martin Aust, Lehrer an der Musikschule, mit seinem Orchester, was vieleicht hier und da doch besser den Ton treffen koennen :)

Wer sich selbst eine Meinung bilden moechte der hat heute und Morgen jeweils ab 19.00 Uhr in der Aula des Kleinmachnower Gymnasiums die Gelegenheit. Die drei Euro lohnen sich allemal.

PS: leider zu abrupptes Ende! Schade eigendlich, haette Spannender sein koennen :)

  1. One Response to “Die Maske des roten Todes”

  2. By lotti on Nov 6, 2004

    naja an der gesanglichen leistung laesst sich im alter von 13-15 Jahren der Darsteller noch arbeiten, ebenso beim orchester.. dazu sind sie ja schliesslich in der Musikschule, ne? und ausserdem : im vergleich zu dem Floetenunterricht den man auch im Bioraum des W-Gym. noch hoert, ist das gar nichts *g*

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