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LEBE!
Sommerregen prasselt gegen die Fensterscheibe.
Der Himmel weint.
Aus Glück? Vor Trauer?
Ein Blitz zuckt über den Horizont
und erleuchtet für einen Moment
die graue Welt.
Ich denke über das Leben nach.
Mein Leben und seinen Sinn.
Es gab viele traurige Momente,
in denen ich verzweifelt
und ganz hilflos war.
ABER
Es ist eine Tatsache, dass
nach jedem Regen wieder
Sonnenschein folgt.
So wie jetzt. Das Gewitter hat sich verzogen.
Die Sonne bricht durch die Wolken.
Und am Himmel
ist ein wunderschöner Regenbogen.
Diese Momente erinnern mich daran,
wie schön mein Leben ist.
-2004-
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Kraft um aufzustehen,
Energie um weiter zu gehen,
Willen um nach vorne zu sehen,
Stärke um zu kämpfen,
gegen die Ungerechtigkeit von Menschen.
Alles zum Positiven wenden,
das Leben nicht an solch unbedeutende Dinge verschwenden.
Was hat Bedeutung?
Träume
Wünsche
Glück?
Nein, Leben, im hier und jetzt.
Seinen Weg zu gehen...
Doch ohne Kraft,
wird dieser Weg unbeschreitbar!
-2001-
Liebe+Hoffnung
Liebe kann soviel verändern,
sie kann dich zum weinen bringen,
oder zum fliegen.
sie kann dir den Kopf verdrehen
oder dein Herz zum stehen.
Sie kann dich verletzten
Und wieder heilen.
Ich liebe dich, J’ai t’aime, I love you, Ti amore
In allen Sprachen ,
der schönste Satz der Welt,
er verbindet uns
und kann uns trennen.
Doch leider
Gibt es Menschen, die diesen Satz nie hören
Einsame Menschen, mit viel Liebe,
die nicht erwidert wird.
Ohne Hoffnung,
ohne Mut,
ohne Liebe,
ohne Sinn.
-2000-
Kleine Träne
Es ist nur eine Träne,
die aus meinem Auge fließt.
Es ist nur eine Träne,
die du übersiehst.
Es ist nur eine Träne,
die ich aus Verzweiflung weine.
Es ist nur eine Träne, die zeigt,
wie ernst ich es meine.
Es ist nur eine Träne, eine Einziege-
nichts sagend.
Es ist nur eine Träne,
eine jeden Abend.
Es ist nur eine Träne,
was kümmert sie mich?
Die Frage ist doch,
interessiert sie dich?
-2000-
Deine Kinder
sind nicht deine Kinder,
sie sind die Söhne und Töchter
der Sehnsucht des Lebens
nach sich selbst.
Sie kommen durch dich,
aber nicht von dir und obwohl sie bei dir sind,
gehören sie dir nicht,
du kannst ihnen deine Liebe geben,
aber nicht deine Gedanken,
denn sie haben ihre eigenen Gedanken,
du kannst ihrem Körper ein Heim geben,
aber nicht ihrer Seele,
denn ihre Seele wohnt im Haus von morgen,
das du nicht besuchen kannst,
nicht einmal in deinen Träumen.
Du kannst versuchen,
ihnen gleich zu sein,
aber suche nicht,
sie dir gleich zu machen,
denn das Leben geht nicht rückwärts
und verweilt nicht beim Gestern.
Du bist der Bogen,
von dem deine Kinder
als lebende Pfeile
ausgeschickt werden.

Also kurz zur Einführung...
ich werde jeden Monat ein uraltes Gedicht von mir veröffentlichen, welches ich im Alter zwischen 10 und 14 verfasst hab. Sie sind auch dementsprechend schlecht, aber hey, sie sagen viel über meinen damaligen gemütszustand aus.
Teilweise passen sie heute immernoch...fangen wir mal mit meinem besten an.
Auf der Suche
Ich sitze in meinem Zimmer, guck mich im Spiegel an,
frag, warum ich nicht zu mir stehen kann.
Immer schmink ich mir ein Lächeln und tue so,
als wär ich nie traurig, sondern immer froh,
als fänd ich alles super,
was ich scheiße find,
als würd ich alles sehen
und wäre niemals blind.
Es schein, als würd ich
zum „Mir-was-vormachen“ neigen,
doch wie soll ich denn dann den Anderen zeigen,
wer ich bin?
Das ist mir ja selbst nicht klar.
Du kommst herein, doch ich bin nicht da.
„Wo ist Steffi?“ fragst du dich,
doch die ist auf der Suche...
nach ihrem wahren ICH!!!