09.11.06
Risiken und Nebenwirkungen: ohrenschmalzfördernd
Interessant, dacht ich, laß ich: modern-rockige Version von den Dreigroschenoper-Songs von Brecht/Weill! –ZickZack- Angehört. Pff.... Ein paar Jungs, die bissl Gitarrengeschrammel und umtata-Rhythmus à la Britpop machen, wagen es doch tatsächlich diese doch äußerst temperamentvollen Lieder (Hallo!? Mackie Messer /Seeräuberjenny!?)mit einer totgelangweilten Männerstimmer ins Mikrofon zu säuseln, als wären es depressive Teenagerprobleme. Ich meine, mit der Musik könnt ich ja noch leben –plus ne ordentlichen Ladung Power und Dynamik, versteht sich; aber dieses Rummgejammere, was sich da Singstimme schimpft und irgendwie so neben der Musik dahinplänkelt. Nein! Die Herren Urheber würden sich im Grabe umdrehen! *schauder* Netter Versuch Jungs, lasst es lieber bleiben, oder covert meinetwegen Travis oder so, aber lasst bloß die Finger weg vom harten Stoff! ;)
Gut zu wissen, dass diese Musik nicht um sonst zum wichtigsten Kulturerbe gehört, denn sie lässt sich eben nicht wie jeder andere Pop-Müll von jedem Anfänger, dem keine eigenen Texte einfallen, covern.
Pah!
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